Sunday, December 14, 2008

12/14: Endlich Berge!


Puerto Natales bis Parque Nacional Torres del Paine, ca. 100km

Normalerweise würde man nicht annehmen, dass man auf 40m über Meer mitten in einer eindrücklichen Bergwelt stehen könnte. Im Nationalpark Torres del Paines ist es genau so. Die Anfahrt ist trotz sehr grauem Wetter einmal mehr verblüffend: Die weiten Steppen, fast schwarze weil unbeleuchtete Steilwände, dann ein Koloss eines schön gerundeten Felsbrockens. Mäandrierende Flüsse und endlich einen Blick auf die Torres in der Ferne.
Leider kann die Sonne nicht obsiegen, so ist es eigentlich die ganze Zeit ziemlich grau, ab und zu tropft es es ganz wenig.

Vor dem Abendessen fahren wir zum Lago Grey und machen den stündigen Spaziergang über eine Kiesbank zu einer Insel im See. Der Wind ist äusserst stark und böig, so dass das Seewasser wie am Meer Wellen schlägt. Das Sensationelle sind die Bruchstücke des Gletschers (den wir schon vorher von weiten bläulich leuchten sahen). Diese kleinen Eisberge sind so blau, dass man es kaum glauben kann und dies obwohl die kleinen Bruchstücke am Strand völlig transparent sind.

Dies wird eine unserer teuersten Uebernachtungen. Wobei wir nicht nur für drei Betten bezahlen, sondern auch für die ausserordentliche Lage, aber sicher nicht für die Qualität des Zimmers. Der Besitzer ist aber sehr nett und auskunftsfreudig, so dass auch dieser Ort in positiver Erinnerung zurück bleibt. Zudem war das Essen erstaunlich gut.

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